KTM 950 Superenduro

Mit der KTM 950 Super Enduro bin ich 2014 bis an das Nordkapp gefahren. Es handelte sich um ein Modell aus dem Jahr 2007.

Die Reise begann allerdings direkt mit Problemen: Bereits am ersten Tag machte die Batterie Schwierigkeiten, die ich dann in Kiel austauschen ließ.

Später in Norwegen fiel zusätzlich die Hinterradbremse aus. In einer Motorradwerkstatt nahe Trondheim wurde sie zwar repariert, doch bereits nach rund 50 Kilometern war die Bremse erneut ohne Funktion. Den Rest der Reise bin ich daher nur mit der Vorderradbremse gefahren. Wirklich schlimm war das nicht – unangenehm wurde es allerdings auf den nassen Stahlböden der Fähren.

Man muss fairerweise sagen: Weder die Batterie noch die Bremsanlage waren originale KTM-Teile. Deshalb gibt es an dieser Stelle keine Kritik in Richtung KTM.

Motor und Getriebe liefen dagegen wie ein Uhrwerk. Der V2-Motor hatte allerdings immer ein leichtes Konstantfahrruckeln, was bei dieser Maschine einfach zum Charakter gehört. Die 950 Super Enduro ist schließlich keine komfortable Adventure, sondern eine kompromisslose Enduro.

Die gesamte Reise bin ich außerdem mit einem AirHawk-Luftkissen gefahren, weil die originale Sitzbank ungefähr so bequem ist wie ein Holzbrett.

Ein echtes Highlight war dagegen das Touratech-Koffersystem. Es war absolut robust, praktisch und hat auf der gesamten Reise perfekt funktioniert.

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