Abschied von Schweden…

Heute ging es weg von der Ostseeküste und zurück ins schwedische Landesinnere. Unser Ziel für den Tag war die Gegend rund um Östersund.

Im Vergleich zu den vergangenen Tagen waren die Straßen heute etwas weniger kurvig. Dafür wechselte das Wetter ständig zwischen trocken und leichtem Regen. Wirklich nass wurden wir allerdings nie. Ich habe sogar zweimal die Regenklamotten angezogen, nur um kurze Zeit später festzustellen, dass das eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre.

Unterwegs passierten wir wieder einige beeindruckende Seen, die hier scheinbar hinter jeder Kurve auftauchen. Die Landschaft verändert sich dabei langsam aber spürbar. Die Wälder werden wilder, die Straßen einsamer und die Umgebung wirkt insgesamt rauer. Irgendwie merkt man, dass Norwegen nicht mehr weit entfernt ist. Es riecht förmlich schon nach Norwegen.

Am Ende des Tages erreichten wir den Ristafallet Campingplatz, wo wir eine kleine Hütte für die Nacht gemietet haben. Direkt neben dem Campingplatz befindet sich der bekannte Ristafallet, ein beeindruckender Wasserfall, der mit seinem tosenden Wasser ein echtes Highlight darstellt.

Heute kamen insgesamt 354 Kilometer zusammen. Nach vielen Tagen auf schwedischen Straßen fühlt es sich fast seltsam an, dass dies bereits unsere letzte Nacht in Schweden ist.

Morgen überqueren wir die Grenze nach Norwegen. Und ganz ehrlich: Wir freuen uns nicht nur auf die Berge und Fjorde, sondern auch auf die typisch norwegischen Parkplätze mit Bänken. Wer schon einmal dort unterwegs war, weiß genau, wie angenehm solche Kleinigkeiten auf einer langen Motorradtour sein können.

Morgen beginnt der norwegische Teil unserer Reise.